Stroh für Pferde – artgerechte & vielseitige Einstreu

Stroh ist und bleibt die klassische Einstreu in der Pferdehaltung – und das aus gutem Grund: Es ist weich, animiert zum Liegen, bietet als eiweißarme Raufutterergänzung einen echten Mehrwert und ist regional günstig verfügbar. Wer auf hochwertiges, goldfarbenes Weizenstroh setzt, entscheidet sich für eine natürliche, vielseitige und wirtschaftliche Lösung für Stall und Fütterung gleichermaßen.

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Was ist Stroh in der Pferdehaltung?

Definition & Zweck: Stroh ist das getrocknete Halmgut verschiedener Getreidearten – in der Pferdehaltung überwiegend Weizenstroh – und dient sowohl als Einstreu als auch als ergänzende Raufutterquelle. Als Einstreu bietet es eine weiche, polsternde Unterlage mit guter Saugfähigkeit. Als Raufutter liefert es eiweißarme Rohfaser, die die Verdauung unterstützt und dem Pferd zusätzliche Beschäftigung bietet.

Unterschied zu anderen Einstreuarten: Im Vergleich zu Hobelspänen, Holzpellets oder Flachs ist Stroh die natürlichste und traditionellste Form der Pferdeeinstreu. Es hat eine für Pferde vertraute Struktur, animiert zum Liegen und bietet gleichzeitig Beschäftigung durch das Fressen – was jedoch bei leichtfuttrigen Pferden ein Nachteil sein kann. Weizenstroh ist dabei die erste Wahl, da es im Gegensatz zu Roggen- oder Gerstenstroh keine Grannen enthält, die das Zahnfleisch beeinträchtigen könnten.

Kurz erklärt: Warum Stroh heute noch Standard ist. Stroh ist regional verfügbar, vielseitig einsetzbar und wirtschaftlich interessant. In der modernen Pferdehaltung spielt es eine doppelte Rolle: als hygienische Einstreu und als ergänzende Raufutterquelle, die keine zu langen Fresspausen entstehen lässt – ein natürlicher Vorteil für die Verdauungsgesundheit des Pferdes.

Warum ist Stroh für Pferde sinnvoll?

Stroh erfüllt in der Pferdehaltung mehrere Funktionen gleichzeitig. Als Einstreu nimmt es Feuchtigkeit und Urin effektiv auf, bietet eine gut polsternde Unterlage und fördert das Liegeverhalten – Pferde legen sich auf ein gut eingestreutes Strohbett deutlich lieber als auf andere Einstreuarten. Gleichzeitig beschäftigt Stroh als Fressunterlage das Pferd sinnvoll und sorgt für eine kontinuierliche Rohfaseraufnahme zwischen den Mahlzeiten.

Wichtig ist dabei die Qualität: Nur goldfarbenes, gut getrocknetes Stroh bietet die gewünschten Eigenschaften. Feuchtes oder klammes Stroh führt zu Staubbildung, Schimmelbildung und unerwünschten Keimen – das belastet die Atemwege und gefährdet die Gesundheit des Pferdes.

Wirtschaftliche Vorteile für Stallbetreiber

Stroh ist regional von zahlreichen Lieferanten erhältlich und im Vergleich zu Spezialeinstreuen günstig in der Anschaffung. Nach der Nutzung kann es als wertvoller Dünger oder in Biogasanlagen weiterverwertet werden – das macht die Entsorgung einfach und nachhaltig.

Vorteile von Stroh auf einen Blick

Stroh ist die bewährte Allround-Einstreu: weich, polsternd und animiert zum Liegen. Es saugt Feuchtigkeit zuverlässig auf, bietet als eiweißarme Rohfaserquelle einen ernährungsphysiologischen Mehrwert und beschäftigt das Pferd durch das natürliche Fressen. Regional verfügbar, wirtschaftlich und nach der Nutzung als Dünger weiterverwendbar – Stroh ist und bleibt ein fester Bestandteil der modernen Pferdehaltung.

Welche Arten von Stroh gibt es?

Stroh nach Getreideart

Weizenstroh: Die erste Wahl für Pferdeeinstreu. Weizenstroh ist grannenlos, gut saugfähig und von Pferden als Futter gut verträglich. Es bietet eine angenehm weiche Unterlage, animiert zum Liegen und eignet sich als ergänzende Raufutterquelle. Im STRÖH-Shop findest Du Weizenstroh in geprüfter Einstreuqualität – als Ballen oder in Palettengrößen.

Roggenstroh: Roggenstroh ist weniger saugfähig als Weizenstroh und enthält Grannen, die bei empfindlichen Pferden das Zahnfleisch reizen können. Es wird daher in der Pferdehaltung seltener eingesetzt und eignet sich besonders als reine Einstreu ohne Futterkomponente.

Gerstenstroh: Ähnlich wie Roggenstroh enthält Gerstenstroh Grannen und ist daher für Pferde weniger geeignet als Weizenstroh. Als Einstreu kann es verwendet werden, als Futterkomponente wird es jedoch nicht empfohlen.

Strohpellets: Für Pferde, die keine Einstreu fressen sollen, bieten sich Strohpellets an. Die STRÖH Küsten Strohpellets aus 100 % natürlichem Weizenstroh sind mit einem geringen, unschädlichen Anteil an Bitterstoffen versetzt, der das Fressen verhindert. Erhältlich als praktische 20-kg-Palette oder als wirtschaftlicher 1.000-kg-BigBag.

Stroh nach Einsatzbereich

Stroh als Einstreu: In der Pferdebox eingesetzt, bietet Stroh eine natürliche, weiche Unterlage, die das Liegeverhalten fördert und Feuchtigkeit zuverlässig aufnimmt. Besonders in der Aufzucht und bei Stuten mit Fohlen ist Stroh als Einstreu besonders beliebt, da es eine vertraute, natürliche Umgebung schafft.

Stroh als Raufutterergänzung: Eiweißarmes Weizenstroh eignet sich als Ergänzung zur täglichen Heuration – es liefert Rohfaser, beschäftigt das Pferd und verhindert zu lange Fresspausen. Besonders für übergewichtige Pferde oder Tiere mit eingeschränkter Heuaufnahme ist Stroh als Futterkomponente eine sinnvolle Ergänzung. Dabei immer auf einwandfreie Qualität achten – schimmeliges oder feuchtes Stroh darf nie verfüttert werden.

Stroh für Stuten und Fohlen: Stroh schafft ein natürliches, warmes und weiches Nest für Geburten und die ersten Lebenswochen des Fohlens. 

Stroh nach Betriebsgröße

Für Privatstallungen: Einzelballen für ein bis wenige Pferde – vertraut, günstig und unkompliziert in der Handhabung.

Für Pensionsställe und Reiterhöfe: Palettenlieferungen für größere Bestände – wirtschaftlich im Einkauf und regional gut verfügbar.

Für Gestüte und große Betriebe: Großmengen auf Anfrage – für individuelle Angebote und Lieferkonditionen steht das STRÖH-Team jederzeit zur Verfügung.

Stroh als Einstreu oder als Futter – was ist wann sinnvoll?

Stroh kann beides – und das ist seine besondere Stärke. Als Einstreu dient es als weiche Unterlage und Feuchtigkeitsbinder. Als Futterkomponente liefert es eiweißarme Rohfaser, die die Verdauung unterstützt. Die Entscheidung hängt vom Pferd ab: Leichtfuttrige, übergewichtige oder stoffwechselempfindliche Pferde sollten keinen freien Zugang zu Stroh als Futter haben – hier sind strohfreie Alternativ-Einstreuen wie Hobelspäne, Holzpellets oder Flachs die bessere Wahl. Für normalgewichtige Pferde mit gutem Stoffwechsel ist Stroh dagegen eine kostengünstige und natürliche Kombilösung aus Einstreu und Raufutterergänzung.

Worauf muss ich bei der Qualität von Stroh achten?

Qualitätsstroh erkennt man am Aussehen: Es sollte goldfarbig, trocken und sauber sein. Grünes oder braunes Stroh deutet auf unreife oder feuchte Ernte hin – das begünstigt Schimmelbildung und Keimbelastung. Stroh sollte nach Heu oder trockenem Getreide duften, niemals muffig oder modrig riechen. Auch auf Fremdkörper wie Unkrautsamen, Plastikfetzen oder tierische Schädlinge sollte das Stroh vor dem Einstreuen überprüft werden.

Sicherheit & Verträglichkeit

Hochwertiges Weizenstroh ist für die meisten Pferde gut verträglich. Achte darauf, dass das Stroh frei von Schimmelpilzen, Mykotoxinen und Pflanzenschutzmittelrückständen ist – schlechte Strohqualität kann zu Atemwegserkrankungen, Verdauungsproblemen und im schlimmsten Fall zu Vergiftungserscheinungen führen. Bei Pferden mit Atemwegsempfindlichkeit oder Stauballergie sollte Stroh durch staubfreie Alternativeinstreuen ersetzt werden. Im Ströh-Shop findest Du Stroh in geprüfter Einstreuqualität.

Inhaltsstoffe & Zusammensetzung

Weizenstroh besteht überwiegend aus Zellulose, Hemizellulose und Lignin – strukturgebende Pflanzenstoffe, die für die Rohfaserversorgung und die Saugfähigkeit verantwortlich sind. Der Eiweißgehalt ist sehr gering, der Rohfaseranteil hoch – das macht Weizenstroh zur idealen kalorienarmen Raufutterergänzung für Pferde, die keine zusätzliche Energie, aber ausreichend Beschäftigung brauchen.

Was sollte ich beim Kauf von Stroh beachten?

Die Qualität ist entscheidend. Kaufe nur goldfarbenes, trockenes Stroh aus zuverlässigen Quellen. Für Pferdebetriebe empfiehlt sich Weizenstroh – grannenlos und als Futterkomponente verträglich. Bei Unsicherheiten zur Strohqualität oder -eignung für ein spezifisches Pferd steht das STRÖH-Team gerne beratend zur Seite.

Pflege & Lagerung von Stroh

Stroh sollte trocken, gut belüftet und vor Regen geschützt gelagert werden – am besten in einem überdachten Lager mit ausreichend Luftzirkulation. Feuchtes Stroh schimmelt schnell und ist für Pferde nicht mehr verwendbar. Strohballen sollten nicht direkt auf dem Boden lagern, um Feuchtigkeitsaufnahme von unten zu verhindern. Gelagert unter optimalen Bedingungen ist Stroh mehrere Monate haltbar.

Kaufberatung: Das richtige Stroh finden

Nach Preis

Stroh ist eine der günstigsten Einstreuoptionen und regional gut verfügbar. Im STRÖH-Shop findest Du Stroh in verschiedenen Gebindegrößen – vom Einzelballen bis zur Palettenlieferung. Wer wirtschaftlich einstreuen und gleichzeitig die Vorteile der Strohfütterung nutzen möchte, liegt mit hochwertigem Weizenstroh genau richtig.

Nach Marke

Bei STRÖH führen wir geprüftes Weizenstroh in Einstreuqualität sowie die STRÖH Küsten Strohpellets aus 100 % natürlichem Weizenstroh – beide in bewährter Qualität, transparent deklariert und für den täglichen Stalleinsatz entwickelt.

Nach Kategorie

Klassisches Weizenstroh ist die bewährte Allround-Lösung für Einstreu und Raufutterergänzung. Die STRÖH Küsten Strohpellets sind die ideale Wahl für leichtfuttrige Pferde oder Betriebe, die die Vorteile von Stroh ohne das Fressrisiko nutzen möchten. 

Häufige Fragen (FAQ) zu Stroh in der Pferdehaltung

Welches Stroh ist am besten für Pferde geeignet?
Weizenstroh ist die erste Wahl – es ist grannenlos, saugfähig und als ergänzende Raufutterquelle gut verträglich. Roggen- und Gerstenstroh enthalten Grannen und sind weniger geeignet.

Darf mein Pferd Stroh fressen?
Normalgewichtige, gesunde Pferde können Stroh als kalorienarme Raufutterergänzung fressen. Für leichtfuttrige, übergewichtige oder stoffwechselempfindliche Pferde sollte der Strohzugang begrenzt oder ganz vermieden werden – hier sind strohfreie Einstreualternativen die bessere Wahl.

Wie erkenne ich gutes Stroh?
Gutes Stroh ist goldfarbig, trocken, sauber und duftet angenehm nach Getreide. Es sollte frei von Schimmel, Fremdkörpern und Schädlingen sein. Feuchtes, dunkles oder muffig riechendes Stroh niemals verwenden.

Wie oft sollte ich die Stroheinstreu wechseln?
Täglich Pferdeäpfel und stark durchfeuchtete Stellen entfernen und nachstreuen. Alle zwei bis vier Wochen empfiehlt sich ein vollständiger Boxenwechsel – je nach Pferd und Haltungsintensität.

Kann ich Stroh kompostieren?
Ja – Stroh-Mist kompostiert gut und eignet sich hervorragend als natürlicher Garten- oder Weidedünger. Auch eine Verwertung in Biogasanlagen ist möglich.

Service & Beratung

Du bist unsicher, welches Stroh das richtige für Dich ist? Unser Team steht Dir gerne persönlich zur Verfügung. Wir beraten Dich zu Produktauswahl, Lieferung und allen Fragen rund um das Thema Stroh.

Meinung, Erfahrung & Sicherheit

Was andere Pferdebesitzer und Stallbetreiber über Stroh sagen, liest Du in unseren Kundenbewertungen unter den Produkten und Erfahrungsberichten aus der Praxis.

 

1Preise inklusive gesetzlicher MwSt., zzgl. Versandkosten und ggf. Mindermengenzuschlag.